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TourismusCamp Coburg.Rennsteig 2016

Ein Rückblick

Rund 60 Leistungsträger und Akteure aus dem gesamten Gebiet der Tourismusregion Coburg.Rennsteig trafen sich am 26. Oktober 2016 im Haus Contakt in Coburg zu einem regen Austausch, angelehnt an die Form eines klassischen Barcamps.

Gemeinsame Arbeit an der Zukunft

Dem TourismusCamp Coburg.Rennsteig ging der Tourismustag am 13. Oktober 2016 voraus. Zu diesem wurde die im Sommer fertiggestellte neue Tourismus- & Marketing Konzeption einem Publikum aus Wirtschaft, Politik und Presse vorgestellt. Die neue Konzeption für die gemeinsame Urlaubsregion der Stadt Coburg, Landkreise Coburg und Sonneberg sowie der Initiative Rodachtal gibt allen Akteuren der Region einen umfangreichen Aufgabenplan für die kommenden Jahre mit auf den Weg.

Unter anderem wurde während des TourismusCamps 2016 über die kommenden Aufgaben, die nötigen Kooperationen und Prioritäten geredet. Es wurde über Gemeinsamkeiten gesprochen, erste Projektideen fanden sich und die Bedürfnisse der unterschiedlich Beteiligten Personen und Institutionen konnten beleuchtet werden.

Der gemeinsame Tag diente jedoch allem voran dem gemeinsamen Kennenlernen. So haben sich bis dahin einige der Akteure vorher nur am Telefon gekannt und erhielten jetzt die Gelegenheit die Partner einmal persönlich zu treffen. Es fand ein reger Austausch statt.

Das Programm

Nach einem gemeinsamen Get Together mit Kaffee und den ersten Gesprächen unter den Teilnehmern wurden der Ablauf des Camps, in der Region ein neues Formates einer „Unkonferenz“, vorgestellt. Die Teilnehmer stellten sich kurz vor und nannten ihre persönlichen drei Erwartungen für den Tag. Durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V. wurden bereits erste Themen im Rahmen der Tourismus-Konzeption vorgeschlagen. Weitere Themenwünsche für den Tag wurden im Vorfeld angemeldet. In einer gemeinsamen Abstimmungsrunde wurden die Themen vorgestellt und nach den Interessen der Teilnehmer geplant. Auf reges Interesse trafen unter anderem Themen wie „Vertrieb“, „Gemeinsame Kooperationen“, „Sie können die Zukunftsthemen Glas und Spielzeug umgesetzt werden“ „Die Rolle des Gastes“.

Was ist eine Session?

Als Sessions werden in einem BarCamp die einzelnen Phasen der Gruppenarbeit bezeichnet. In Coburg dauerte eine Session 45 Minuten. An diese Zeitvorgabe hielten sich die Teilnehmer sehr genau. In verschiedenen Räumen, die bei uns nach den Themenwelten benannt waren, konnten die Gruppen in ungezwungener Atmosphäre diskutieren und einander besser Kennenlernen. Eine Person führte jeweils durch die Gespräche und achtete darauf, dass jeder Teilnehmer zu Wort kommen konnte.

Diese Form der Konferenz wurde ganz gezielt ausgewählt. In „Barcamps“ können die Beteiligten in einem lockeren Umfeld miteinander ins Gespräch kommen. Jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit sich einzubringen, seine Möglichkeiten und auch Grenzen der Machbarkeit zu beleuchten. Ein Dialog in offener Runde bietet daher Raum für Neues.

Sessionplan TourismusCamp Coburg.Rennsteig 2016

Ergebnisse

Aus den einzelnen Session wurde eine kurze Zusammenfassung präsentiert. Worüber wurde gesprochen, welche Ideen konnten bereits erarbeitet werden und wie soll es nun weiter gehen. An welcher Stelle besteht Handlungsbedarf. Es ergaben sich gute Gelegenheiten auch die unterschiedlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Akteure zu betrachten.

In der gemeinsamen Feedback-Runde sprachen sich die Teilnehmer zur Fortführung des TourismusCamps Coburg.Rennsteig aus, da es sich um eine gute Gelegenheit handle, aktiv im Gespräch zu bleiben.

Der Tag wurde darüber hinaus noch mit ganz konkreten Zielen beendet. In der nächsten Zeit werden „Werkstätten“ zu verschiedenen Themen gegründet, die die aktive Umsetzung unserer gemeinsamen Konzeption zur Aufgabe haben. In den Arbeitsgruppen werden konkrete Projekte geplant und angeschoben.

Zukünftige Werkstätten

In den Werkstätten werden zukünftig Vertreter der Geschäftsstelle des Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V. gemeinsam mit Partnern aus der Hotellerie, Dienstleistern aus Freizeit und Kultur sowie Gastronomie, aber auch die Kommunen und Kammern zusammenarbeiten. Die gemeinsamen Produktwerkstätten werden die Aufgabe haben, den Bedarf für den konkreten Kunden zu definieren und entsprechende Angebote zu erarbeiten. Zu den Werkstätten ist jeder Leistungsträger der Region eingeladen. In einzelnen Arbeitsschritten sollen damit zukünftig konkurrenzfähige gemeinsame Angebote und Produkte entstehen. In den kommenden Monaten kann sich jeder Interessent in der Geschäftsstelle anmelden. Die konkrete Umsetzung ist für Anfang 2017 geplant. Im TourismusCamp 2016 haben sich bereits zahlreiche ehrenamtliche Mitstreiter gemeldet. Die Teilnehmer erhalten eine separate Einladung zu den konkreten Terminen ab Januar 2017.

Für diese Werkstätten haben sich die Teilnehmer des TourismusCamp Coburg.Rennsteig ausgesprochen:

Werkstatt „Netzwerk/Kooperation“

Förderung des Austauschs zwischen den Akteuren in der Region. Wie können zukünftig Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit aussehen. Welche Informations-Verteiler-Knoten können gebildet werden. Die Rolle der Tourist-Informationen. Vernetzungen durch Pauschalen und anhand von Themen. Vernetzung des ÖPNV um den Gästen optimale Bedingungen bieten zu können.

Werkstatt „Gemeinsamer Vertrieb“

Was bedeutet Vertrieb für den Einzelnen. Wer sind unsere Gäste und wie können wir sie für uns begeistern. Was möchten die Kunden und wie wecken wir Begehrlichkeiten. Planung gemeinsamer Vertriebsaktivitäten und Definition unserer Märkte. Wie nutzen wir das Online Marketing positiv für uns.

Werkstatt „Kultur“

Welche Gäste sprechen wir an? Wie interpretieren wir die Kultur? Angebote für unsere unterschiedlichen Zielgruppen erarbeiten. Vernetzung von Angeboten und Schnüren von buchbaren Pauschalen. Nutzung von kreativen Ansätzen, wie zum Beispiel Nutzung von Künstlern als Multiplikatoren.

Werkstatt „Weihnachten“

Erlebnis Weihnachtsland weiter intensivieren. Regionale Angebote untereinander nutzen. Weihnachtsmarkt-Hopping kreieren. Gemeinsame Aktivitäten der Weihnachtsmärkte erschaffen und den ÖPNV einbinden. Ganzjährige Weihnachtsregion werden, die Geburtstätte der Christbaumkugel als Erlebnis in der gesamten Region etablieren. Weihnachten erlebbar machen.

Werkstatt „Glas“

Glas soll plastisch erlebbar werden. Erarbeitung einer attraktiven Infrastruktur, auch in Zusammenarbeit mit Künstlern. Wichtig ist die Vernetzung untereinander und die Förderung der Kenntnisse der Region bei den Gastgebern. Entwicklung von Medien und Aktionen, die das Thema Glas präsentieren. Inszenierung des Christbaumschmucks in der gesamten Region.

Werkstatt „Spielzeug“

Für die Region birgt das Thema Spielzeug ein großes Potential. In Kooperation mit der Spielzeugstraße, den Herstellern und Museen soll das Thema entwickelt werden. Schaffung von „Spielzeug-Routen“ und Erlebnissen. Eine zentrale Rolle wird dabei die Stadt Sonneberg spielen, natürlich ergänzt um die weiteren passenden Angebote in der gesamten Urlaubsregion.